Sachsen-Anhalter Schlittenhundesportclub e.V.

Besucherinformationen

Wer Schlittenhunde besitzt und sie artgerecht halten will, der wird wohl um die sportliche Betätigung mit ihnen nicht herumkommen. Lastet man sie nicht aus, lässt ein Husky seine überschüssige Energie notgedrungen gerne mal woanders ab. Dann ist man schnell überfordert und hat keine Freude aneinander.
So sind viele Schlittenhundebesitzer früher oder später einmal in den Startlisten irgendeines Rennens zu finden. Die Faszination, welche von Schlittenhunderennen ausgestrahlt wird, erfaßt nicht nur die Teilnehmer selbst, sondern auch die Zuschauer, welche sich in einer wachsenden Anzahl Jahr für Jahr begeistert bei solchen Veranstaltungen einfinden.

 
Bevor Sie sich zu einer Rennveranstaltung begeben, haben wir noch zwei Bitten, die von allen Rennveranstaltern seit Jahren wiederholt, aber trotzdem nie so richtig ernst genommen werden:

Wenn Sie als Zuschauer ein Schlittenhunderennen besuchen wollen, sollten Sie sich gleich zu Anfang überlegen:

Was mache ich mit meinem eigenen Hund?
Für Sie UND ihren Hund ist es am Besten, wenn Sie ihn zu Hause lassen. Dafür gibt es folgende Gründe:
Bei Schlittenhunderennen leben kurzzeitig viele Hunde auf engem Raum. Da haben sich Flöhe oder Krankheiten schnell ausgebreitet. Hunde, die bei Rennen starten, werden tierärtztlich untersucht, aber die Hunde von Zuschauern nicht. Deswegen werden Sie sich immer Unmutsäußerungen und böse Blicke einhandeln, wenn Sie mit Ihrem eigenen Vierbeiner über den Steak-Out-Platz spazieren.

Ein wesentlich wichtigerer Grund aber ist das Wesen der Schlittenhunde selbst. Untereinander haben sie sich einer Rudelordnung unterworfen, die gegenüber jedem Artgenossen konsequent verteidigt wird. So kann es jederzeit passieren, daß ein Gespann Ihren Liebling als Eindringling in dieses Rudel ansieht. Und wenn dieses Gespann dann in vollem Tempo auf Ihren Hund zustürmt, um ihn nach wölfischer Art zu maßregeln, können meist weder Sie noch der Musher eine Beißerei verhindern, der Ihr Hund in den seltensten Fällen gewachsen sein dürfte. Das die Schlittenhunde bei den Rennen enorm aufgeregt sind und deswegen besonders hitzig reagieren, kommt noch erschwerend hinzu.

Auch ist es unfair den eigenen Hund mit an die Strecke zu bringen, da die vierbeinigen Wettkämpfer durch ihn abgelenkt werden.

Also lassen Sie bitte Ihre Vernunft walten
  • im gesundheitlichen Interesse aller Vierbeiner
  • um unschöne Vorfälle und Beißereien zu vermeiden
  • und den Startern einen fairen Wettkampf zu ermöglichen
  • und kommen Sie ohne tierische Begleitung zum Rennen.
     

    Schlittenhunderennen sind heute so populär wie nie zuvor, Zuschauer stehen oder spazieren auf dem Trail und fiebern den Gespannen entgegen. Das freut uns natürlich sehr und wir wünschen uns alle, das das auch weiterhin so ist. Das gibt aber auch Grund zu einer weiteren Bitte.

    Wie verhalte ich mich auf dem Trail (Rennstrecke)?
    Auf dem gesamten Trail stehen gelbe, blaue und rote Tafeln, welche die Strecke markieren. Wenn Sie als Zuschauer ein Schlittenhunderennen auf der Strecke verfolgen, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie keines dieser Schilder verdecken!
    Es wäre nur zu ärgerlich wenn sich ein Musher dadurch verfahren würde, zumal die meisten Rennteilnehmer von weit her anreisen und sich im entsprechenden Gebiet kaum auskennen.

     
    Damit tragen Sie zu einer gelungenen Veranstaltung bei. Für Ihr Verständnis bedanken wir uns recht herzlich.
     

    Unsere Veranstaltungen diese Saison

    Schlittenhunderennen Burg